iTunes YouTube

“Chagall-Malevich” Film Review von Critic Dennis Harvey – Variety

chagall

Der Regisseur Aleksandr Mittas poträtiert in seinem Film zwei duellierende Künstler schön kitschig in dem Genre der‘folklore ballad.’

Dennis Harvey

Mitten in der Award-Saison präsentiert er uns einen respektvollen, wenn auch nicht immer streng biografischen Film. Man muss dem 80-jährigen Aleksandr Mittas Respekt zollen, dem mit diesem Film ein Glanzstück seiner Karriere gelungen ist. Er zählte zu den Führern der Sowjetischen Strassenkunst viele Jahrzehnte zuvor. Es ist auch eine Hommage “The Music Lovers”-Ära von Ken Russell, scheut keine dramatische oder ästhetische wenn es um in der Breite gut aufgestellten Film geht um die zwei extravaganten Genies künstlerisch darzustellen. Dieser freigeistige Film “folklore ballad” dramatisiert die Rivalität zwischen Marc Chagall und Kazimir Malevich in einem Hauch von Wodka gesogenem, farbreichen, shtetls-on-fire abandon.

Außerhalb der sowjetischen Territorium, ist es eine Reise in eine kleine niche, welches zu Hause angesehen werden kann, insbesondere unter den jüdischen Zuschauern.

Ein beinahe cartoonischen Beginn Szenario finden wir vor, als Chagall geboren wird während der flammenden Judenverfolgung. Dann machen wir einen drei dekadigen Sprung nach vorwärts; jetzt lebt er 1914 in einer Pariser Kammer voll mit Wein, Frauen und Liedern. Er kehrt nach Vitebsk zurück um seine Jugendliebe Bella zu heiraten (Kristii Schneider), unabhängig von seinem werbenden Konkurrenten dem Dichter Naum (SemyonShkalikov). Doch der erste Weltkrieg hindert das junge Paar von der Rückkehr nach Europa, Chagall entscheidet sich für “ein kleines Paris” in Vitebsk aufzubauen, vielleicht eine Art Kunsthochschule mit dem widerwilligen Naum, der es zum regionalem Führerschaft in dem sozialistischen Staat geschafft hat.

Chagalls skurrile, folklorisch moderne Volksverführende Persönlichkeit begeistert immer mehr Student die strömend zu ihm kommen. Doch seine “bourgeois Individualismus” bleibt ungeachtet von revolutionären Gesellschaft, insbesondere als Malevich hinzustößt (Anatoly Bely), ein leitender Befürworter des “Suprematist” style, mutig, simple geometrische Designs sind von dem wahren Populisten Trotsky empfohlen worden. Malevichs humorloses, polemische verführt eigene Studentengruppen die es oder besser gesagt ihn wie ein Kult feiern.

Währenddessen, bleibt Naum hoffnungslos in Bella verliebt, welche diese Zuneigung zu nutzen weiß, um ihren Mann, welcher sich der politischen Gefahr, die seine Position umgibt nicht bewusst ist, zu schützen. Ein weiterer Handlungsstrang im Film handelt von einem weiteren jungen Künstler namens Lyova (Yakov Levda), welcher schon unter der Last des Sowjetischen Antisemitismus zu leiden hatte und sich danach sehnt weiter zu malen, unabhängig von seinem Vater, einem konservativen Rabbi.

Während sich der erste Kitsch gelegt hat bleibt “Chagall-Malevich” ein historischer Rückblick, der es nicht so genau mit den Daten und Fakten nimmt um dem Expressionismus Platz einzuräumen. Dies bedeutet generell eine sehr gute Darstellung, überschwänglicher Szene Rhythmus und ein enthusiastisches ein dimensionales Screenplay, welches ein wenig viel für den Zuschauer wirkt auch aufgrund der Übermenge an Kunstwerken der Künstler. (Welches eigentlich nicht so eine schlechte Idee wäre, wäre das Filmende digital f/x und die Grautöne nicht so derb in den Vordergrund gerückt wurden).

Dies ist nicht nur Kritik verstehen sich mich nicht falsch. Obwohl es den Anschein macht dass es sehr altbacken daherkommt und recht simpel, Mittas Film ist nicht langweilig, und seine unbedachte Herangehensweise ein herantasten an ein wenig Nostalgie. Technologie und Design sind uneinheitlich, jedoch immer schwungvoll und begeisternd.

variety.com