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“Chagall-Malevich”, Das Drama bringt uns die entscheidenden Jahre im Leben Chagalls näher

Chagall-Malevich (2013) Regie von Alexandre Mitta ist ein fiktiver russischer Film, der die wichtigsten Jahre im Leben von Marc Chagall darstellt. In den Jahren von 1914 bis 1921, heiratete er seine Jugendliebe Bella Rosenfeld gründet eine Kunsthochschule in Vitebsk. Wenig später tritt er aufgrund ideologischer Differenzen mit einigen Mitgliedern, von seinem Posten als Leiter zurück. Der größte Konflikt findet jedoch mit Kazimir Malevich, dem geometrisch abstrakten Künstler statt. Es ist eine schwere Zeit und die Zeit der politischen Wechsel. Künstler wie Chagall haben Probleme sich mit dem sozialistischen Staat und dem Ende der Revolution anzufreunden. Der Film stellt dies durchaus überzeugend dar, wenn auch vielleicht ein wenig zu beschönigend.

Erwähnenswert ist die exzessive Darstellung von Chagall und Malevich, welche als junge, teilweise egoistische Genies präsentiert werden. Es wird die komplizierte Beziehung beleuchtet, die Unterschiede in ihren Motivationen, Zielen und Philosophien hervorgehoben, welche zum ultimativen Konflikt von verschiedenen Ansichten der Lehrmethoden handeln, welches schlussendlich zum Rücktritt von Chagall führt.

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Studenten und Lehrer von der Vitebsk „Fine Arts School“ (1920). Von links nach rechts: Unbekannt, I. Gavris, Y. Pen, D. Yakerson, M. Chagall, Unbekannt, V. Ermalaeva, K. Malevich

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Chagall und Bella

Sheryl McMahan, Masterworks Fine Art